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Zu Beginn
unserer Reise waren wir neugierig auf das was uns in Straßburg,
Brüssel und Luxemburg erwarten würde. Wir hatten bei unserer
mehrstündigen Busreise genügend Zeit uns geistig darauf
vorzubereiten.
In Straßburg
angekommen begann nach dem Bezug der Unterkunft gleich ein
zweistündiges Stadtführungsprogramm. Nach dieser langen Anfahrt
waren die vielen Informationen sogar für lernwillige Schüler etwas
mühsam zu verarbeiten. Am Abend wurden die vielen gesammelten
Eindrücke gemeinsam bis spät in die Nacht musikalisch verarbeitet.
Am nächsten
Tag ging es weiter nach Verdun. Der Besuch der Schlachtfelder aus
dem 1. Weltkrieg und der Gedenkstätten brachten einen schauerlichen
Eindruck von den damaligen Geschehnissen. Nachmittags ging es dann
weiter nach Brüssel. In den folgenden drei Tagen standen eine
Stadtführung, der Besuch des Europäische Parlamentes und der
Kommission wie auch des Atomiums am Programm. Nicht zu vergessen ist
auch die unsere Sinne betörende Schokoladenfabrik. Vor allem aber
beeindruckte uns der Besuch in der Schule der Europäischen
Kommission, die wir besuchten. Direktor Radhuber, der früher das
BORG Linz leitete führte uns und erzählte Vieles über das dortige
Schulsystem.
Die Reise
war perfekt organisiert, nur das ruhige, geräumige Einzelzimmer für
Frau Professor Zellinger war leider schon belegt. Daher musste sie
mit uns (Annemarie, Barbara und mir) vorlieb nehmen. Aber im
Nachhinein betrachtet war es sehr unterhaltsam. Erwähnenswert sind
auch die lustigen Abende, die wir in der Kellerbar der
Jugendherberge in Brüssel verbrachten. Die tolle Stimmung animierte
sogar Herrn Professor Trenda das Tanzbein zu schwingen.
Dank unserer
vielfältigen Sprachausbildung, die uns mühsam am Stiftergymnasium
beigebracht wird, konnten wir uns jederzeit und überall mit Händen
und Füßen verständigen. Wir hatten jedenfalls riesengroßen Spaß
dabei!
Singend ging
es dann weiter in die wunderbare Stadt Brügge und anschließend ans
Meer. Dort wurden in unseren Burschen Kindheitserinnerungen wach und
sie hörten nicht mehr auf, Sandburgen zu bauen. Unsere Mädels
wiederum versuchten sich als Pamela Andersons und ließen beim
Fotoshooting ihre Haare im Wind fliegen. Die Begeisterung unseres
Busfahrers Franz über die sandigen Füße hielt sich allerdings in
Grenzen. Der Gerechtigkeit halber muss allerdings erwähnt werden,
dass wir uns ja auch nicht beschwert haben wenn wir auf der Suche
nach einer Sehenswürdigkeit bei dieser fünf Mal vorbeifuhren.
Den letzten
Tag verbrachten wir gemeinsam in Luxemburg. In der wunderschönen
Jugendherberge fühlten wir uns wohl und auch die Stadt gefiel uns
gut. Nach dem Mittagessen traten wir dann die Heimreise an. Leider
hinderte uns nach vier Stunden Busfahrt ein zwölf Kilometer langer
Stau an der Weiterfahrt. Diese Unterbrechung wussten wir sinnvoll zu
nutzen, indem wir uns und auch andere Autofahrer musikalisch
unterhielten. Nach elfeinhalb Stunden Busfahrt erreichten wir unser
Ziel Linz und freuten uns auf die typisch österreichische Küche!
Regina Hammerlik |