|
zu Bildern vom Olympiagelände BMW-Welt
zu Bildern von den Bavariafilmstudios
zu Bildern vom Architekturrundgang
zu Bildern von der Pinakothek der Moderne
|
BGW-Projekttage in München 22. bis 25. September 2008
Am 22.9.2008 ging es für den gesamten BGW–Zweig des Adalbert-Stifter Gymnasiums mit dem Bus auf nach München, um dort interessante Sehenswürdigkeiten, die Pinakothek der Moderne und vor allem viel Architektur zu bewundern. Den Fünftklasslern konnte man die Freude, neue Gesichter kennen zu lernen, ansehen, und die Schülerinnen der jetzigen Achten genossen sichtbar ihre letzten Projekttage. Die Busfahrt verging wie im Flug und ehe wir uns versahen waren wir auch schon in Bayerns Hauptstadt.
Mit der Besichtigung der BMW-Welt erreichte unsere Reise schon ihren ersten Höhepunkt. Uns beeindruckte die Einzigartigkeit dieses Gebäudes, das vom österreichischen Architekturbüro COOP HIMMELB(L)AU geplant wurde. Der fast zur Gänze aus Glas bestehende und deswegen auch von allen Seiten funkelnde Komplex, wirkt eher wie eine riesige Skulptur, als wie ein Bauwerk.
Beim anschließenden Rundgang durch das Areal des Olympiageländes begleitete uns ein beständiger, leichter Nieselregen. Der fast drei Quadratkilometer große Olympiapark entstand anlässlich der Olympischen Spiele 1972. Ein großer Teil des Geländes ist mit einer riesigen Zeltkonstruktion überdacht. Dieses „Zelt“ ist vom Architektenbüro Behnisch & Partner entworfen worden. Vom Olympiaturm hat man angeblich einen tollen Ausblick über ganz München und dessen Umland. Zu unser aller Enttäuschung durften wir dieses Panorama allerdings aus Zeitgründen nicht genießen. Stattdessen wärmten wir uns nach der nass-kalten Führung im daneben gelegenen Olympiacafé bei einer Tasse Tee bzw. Kaffee wieder auf.
Müde marschierten wir zurück zu unsrem Bus, der uns nach Irschenberg, einem kleinen verschlafenen Dörfchen in der Nähe von München brachte.
Nach dem Essen bezogen wir unsere Zimmer. Die Mädchen hatten natürlich die größten und komfortabelsten Zimmer. Diese Tatsache störte die Buben allerdings herzlich wenig, denn wir waren bis zur Nachtruhe sowieso in den Mädchenräumen auf Besuch. Geschlafen wurde allerdings immer in den eigenen Zimmern! Ehrenwort!
„Hopp, schnell in den Bus! ihr seid schon 5 Minuten zu spät…!“ Tag Zwei, und Prof. Pauly trieb uns an, damit wir uns nicht noch mehr verspäteten. Wir fuhren zum Odeonsplatz. Dieser wurde 1816 von König Ludwig I in Auftrag gegeben. Anschließend schlenderten wir unserer Führerin folgend durch die "Passage in den Fünf Höfen", einer Einkaufspassage im Herzen von München. Das nächste Ziel war das neue Jüdische Zentrum Münchens. Es beherbergt einen Kindergarten, eine Schule, ein Museum und ein Zentrum für jüdischen Glauben. Wir wurden auch angewiesen, eine Fassade der Münchner Innenstadt so gut als möglich abzuzeichnen. In kleinen Gruppen erledigten wir unsere Pflicht, was bei dem kalten Wetter allerdings kein großes Vergnügen war. Umso angenehmer verlief jedoch unser Nachmittag, da wir mit einer langen Mittagspause und einem damit verbundenen Stadtbummel belohnt wurden.
Den Nachmittag verbrachten wir in den Bavariafilmstudios. Dort waren wir hautnahe dabei, als gerade eine neue Folge der erfolgreichen Fernsehserie „Marienhof“ gedreht wurde. Dort entstanden auch Filme wie z.B.“ Asterix und Obelix gegen Cäsar“, “Das Boot“, „Die Wilden Kerle 5“ und viele mehr. Wir durften sogar in einer eigenen Version von „(T)Raumschiff Surprise“ mitspielen. Bei dieser Gelegenheit bewies sich sogar unser Herr Professor Stauber als Naturtalent. Am Abend stand Tischfußball am Programm. Am „Wuzeltisch“ spielten wir gegen zwei Stammgäste des „Postwirts“ - unserer Unterkunft. Sosehr wir uns auch bemühten, es wurde nichts aus einem zweiten Cordoba.
Insgesamt eineinhalb Tage verbrachten wir in der Pinakothek der Moderne. Die Pinakothek der Moderne wurde am 16. September 2002 eröffnet. Der Bau verdankt seine Realisierung der Initiative von Dr. Hans Zehetmair, und wurde vom Architekten Stephan Braunfels entworfen. Wir wurden durch das Gebäude geführt, welches eine Fläche von ca. zwei Fußballfeldern einnimmt. Zuerst wurden wir durch die Design-Sammlung des Hauses geführt und in einem anschließenden Workshop durften wir selbst auch noch eigene Sitzmöbelstücke basteln.
Den letzten Halbtag verbrachten wir damit, einerseits das spektakuläre Gebäude mit seiner einzigartigen Architektur von Außen zu begutachten und andererseits war es uns erlaubt, uns frei in der Pinakothek zu bewegen, um uns die restlichen Ausstellungen anzusehen.
Nach einer kleinen Stärkung setzten wir uns sichtlich erschöpft in den Bus und fuhren Richtung Heimat. Diese Tage in München vergingen wie im Flug und die gewonnen Eindrücke und das Erlebte wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Hanna Balouschek und Christina Schaller, Philipp Engleder, 6B
|